Wie Paris Hilton
Die Suchmaschine Google ist eine Daten-Krake mit zu mehr Macht, die dass Internet kontrolliert und wenig von Datenschutz hält: Häufig vorgetragene Argumente von Google-Kritikern. Zu den Google-Gegnern zählt auch ein Professor aus Kanada, der den Suchdienst mit Paris Hilton vergleicht.
Für Prof. Tim G. Richardson ist Google technisch nicht besser als andere Suchdienst. Der Professor für E-Business, E-Commerce sowie für Marketing an der Universität Seneca/Kanada lässt seiner Aversion gegen Google freien Lauf. In einem Beitrag für die Tageszeitung "Globe and Mail" schreibt er, dass Google längst nicht mehr der beste Suchdienst sei. Dafür sind die Technologien hinter den unterschiedlichen Suchmaschinen mittlerweile fast nicht mehr zu unterscheiden.
Zwar sind die jew. Suchdienste natürlich nicht alle zum selben Zeitpunkt entstanden, und Google war früh dran: Als dass Unternehmen sich auf neue Such-Algorithmen konzentrierte und Strategien entwickelte, um die Suche zu monetarisieren, da bastelten Yahoo, Microsoft, Altavista, etc. noch an ihren Internet-Portalen, so Richardson. Und dass sei für ihn auch der Grund, warum etwa Microsoft im Netz stets hinterherhinkt: Die anderen sind technologisch auf gleicher Höhe, doch Google verfügt über dass bessere Marketing und lebt von einer Eigendynamik, den Professor zum Vergleich mit dem Partygirl Paris Hilton veranlasst: »Paris Hilton ist populär, da jedermann denkt, dass Paris Hilton populär ist. Und Google ist populär, da jedermann sagt, dass Google populär ist«.
Also los, liebe Blogbesucher, nutzen Sie auch mal ask.com, live.com oder umkreisfinder.de…
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