Deutschland ist Entwicklungsland bei Suchmaschinenoptimierung/Suchmaschinenmarketing
Deutschland ist Entwicklungsland bei Suchmaschinenoptimierung/Suchmaschinenmarketing
Warum eigentlich? Suchmaschinenoptimierung und bezahlte Werbeanzeigen in Suchdiensten eignen sich insbesondere für Firmen mit kleinem Budget.
Bei Suchdiensten äußert der User einen ganz aktuellen Informationsbedarf in Form einer Schlüsselwortabfrage. Viele Wörter und Wortkombinationen geben einen inhaltlichen Rückschluss auf dass konkrete Bedürfnis des Users. Wer z. B. „gebrauchte Yacht günstig" eintippt, möchte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Yacht kaufen. Bei diesem Marketing-Umfeld muss der Werbetreibende also nicht teuer u. aufwendig herausfinden, ob ein User männlich, weiblich, dick, dünn, alt oder jung ist; der User tut freiwillig seine Präferenzen kund. Aus diesem Grund lässt sich hier Werbung mit sehr geringen Streuverlusten platzieren.
Im Folgenden sollen nochmals in Kurzform die Power-Werbeformen ‘Suchmaschinenmarketing‘ und ‘Suchmaschinenoptimierung‘ erläutert werden.
SEM, Search Engine Marketing
Alle relevanten Suchdienste bieten kontextbezogene, also auf die jew. Suchworte angepasste Werbeprogramme an.
Das Werbe-System AdWords vom Marktführer Google stellt hierbei ein Selbstbedienungsbaukasten dar, bei dem der Werbende sich selbst darum kümmert, welche Suchworte in welcher Kombination für ihn wichtig sind. Sie formulieren die Werbeanzeigen selbst und legen die Monatsbudgets einzelner Anzeigenkamapagnen fest. Das rund um die Uhr erreichbare Werbe-System ist auch für Anfänger die ideale Umgebung für Experimente. Funktioniert eine Anzeigenkampagne nicht, kann sie in Sekundenschnelle geändert oder beendet werden.
Mit Googles AdWords anstatt teurer Radio- oder gar Fernsehkampagnen hat dass etwa die Fidor AG geschafft, in kurzer Zeit ihren Music-Download-Service musicmonster.fm als einen neuen Brand aufzubauen. Die Firma startete eine sog. Performance-Kampagne. Vergütet wird nach erzielter Leistung in Form qualifizierter Kontakte, d. h. nach der Anzahl der abgeschlossenen Kundenverträge.
Von Beginn an konnte Musicmonster.fm den Erfolg der Werbekampagne messen und an die Geschäftsführung berichten. Eine gewisse Grundresonanz auf die Gründungsidee war zur Fortführung des Projekts zwingend erforderlich. Die gewonnen Vertragsabschlüsse bewiesen also gleichzeitig, dass dass für dass Angebot einen relevanten Markt gibt.
Fünf Monate nach Beginn waren die wichtigsten Ziele der Werbekampagne erreicht. Mit einer 5-stelligen Abonnentenzahl hat dass Businesskonzept seine Leistungsfähigkeit aufgezeigt. Die Wirksamkeit der Google-Anzeigen brachte auch Erkenntnisse über die Zielgruppe mit. So waren z. B. Werbeanzeigen mit einem Hinweis auf die Legalität der Seite signifikant erfolgreicher. Aktuell nutzt Musicmonster.fm zusätzlich die Anzeigen, um neue Angebote sowie neue Abrechnungsmodelle zu erproben.
SEO, Search Engine Optimzation
Besser als jede Google-Anzeige am Rand der Suchresultate ist es, in den normalen Suchtreffer zu erscheinen, dem sogenannten organischen Suchergebnissen. Jeder Seiten-Betreiber- auch derjenige, welcher kein SEM betreibt- sollte sich daher mit dem Thema SEO (Search Engine Optimization) befassen, also der Suchmaschinenoptimierung. Viele Websurfer informieren sich vor einem Kauf im Internet, auch wenn sie die Ware dann in einem stationären Laden kaufen. Selbst falls man keinen Online-Shop betreibt, ist dass daher clever, auf gute Sichtbarkeit seiner Websites in den Suchmaschinen zu achten. Da Google permanent die Gewichtung der versch. Ranking-Faktoren ändert ist, dass ratsam eine erfahrene SEO-Agentur zu beauftragen.
Entscheidend für eine erfolgreiche SEO ist die genaue Messung des User-Verhaltens. Hierbei ist z. B. die Gratis-Lösung Google Analytics sehr nützlich. Der User sollte sich aber im Klaren sein, dass Google dass teuer eingekaufte Tool nicht verschenkt. Google erhält damit einen Einblick in den Traffic und sogar in dessen wirtschaftliche Relevanz…

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